36 Hausbesorgerinnen der GWG sind fertig ausgebildete „Konfliktlotsen“Am 19. Oktober erhielten sie ihre BFI-Zeugnisse – Pilotprojekt erfolgreich abgeschlossen
Hausbesorgerinnen stehen bei Problemen in Mietgemeinschaften meist als erste Ansprechpersonen im Zentrum. Von ihnen wird Vermittlung und Bewältigung der Konfliktsituationen erwartet. Wer dabei verschiedene Problemlösestrategien und spezielle Methoden der Vermittlung gezielt einsetzen kann, ist hier im Vorteil.
Mit 40.000 Menschen lebt jede/r fünfte LinzerIn in einer Wohnanlage der GWG. Mit der Zahl der MieterInnen und Wohnobjekte steigen allerdings auch die Zahl der konfliktgeladenen Situationen und damit die Belastungen der Hausbesorgerinnen. Die GWG hat deshalb zur Unterstützung ihrer MitarbeiterInnen gemeinsam mit dem BFI OÖ einen Kurs ins Leben gerufen, damit sich die Hausbesorgerinnen die nötigen theoretischen und praktischen Voraussetzungen für eine gekonnte Konfliktbearbeitung aneignen können.
Im Berufsförderungsinstitut (BFI) OÖ fand die GWG den kompetenten Partner für die Ausbildung. Mit besonderem Expertenwissen und jahrelanger Erfahrung auf dem Gebiet der Mediation und Konfliktlösung bot sich das BFI OÖ als Schulungsträger an und entwickelte ein maßgeschneidertes Ausbildungskonzept, das den praktischen Bedürfnissen der GWG-Hausbesorgerinnen genau entspricht.
Im März 2005 startete der erste „Konfliktlotsen-Kurs“ für insgesamt 36 Hausbesorgerinnen. In drei aufeinander aufbauenden Modulen lernten die Teilnehmerinnen die Grundlagen der Kommunikation, Methoden der verbalen Deeskalation und der praxisorientierten Konfliktbearbeitung kennen. Mit dem nötigen theoretischen Wissen gut gerüstet, trainierten die angehenden „Konfliktlotsen“ in wirklichkeitsnahen Rollenspielen, wie sie in Konfliktsituationen zu Kompromissen und einvernehmlichen Lösungen beitragen können.
Am 19. Oktober in einem Festakt erhielten die ersten stolzen Kursabsolventinnen im Konferenzzentrum des BFI ihre Zertifikate.
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