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GWG - Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft der Stadt Linz GmbH


Eisenhandstraße 30
4021 Linz

Telefon: 0732 7613
FAX: 0732 7613 33314
E-Mail: gwginfo@gwg-linz.at

 

Öffnungszeiten:

Mo 7:30-12:00 Uhr und 13:00-17:00 Uhr
Di 7:30-13:00 Uhr
Mi 7:30-13:00 Uhr
Do 7:30-12:00 Uhr und 13:00-17:00 Uhr
Fr 7:30-12:00 Uhr

 

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Richtig Lüften und Heizen


Sporen von Schimmelpilzen umgeben uns in unserem täglichen Leben. Für die Verbreitung benötigen Schimmelpilze aber auch besondere und ein Wachstum begünstigende Voraussetzungen. Im Winter bestehen durch die Temperatur- und Feuchtigkeitsunterschiede manchmal ideale Voraussertzzungen, die ein Schimmelwachstum begünstigen. Wir möchten Ihnen mit ein paar kleinen Hinweisen und Tips für richtiges Lüften und Heizen helfen, wie Sie dem Schimmel keine Chance geben.

  • Eine erhöhte Luftfeuchtigkeit entsteht beispielsweise beim Kochen, Duschen oder Waschen der Wäsche. Feuchte Luft kondensiert immer dort, wo es am kühlsten ist. Das bedeutet, dass der in der Luft enthaltene Wasserdampf dort wieder zu Wasser wird, wo sich kühle Oberflächen befinden. Diese finden Sie in Ihrer Wohnung oft an Fensterscheiben oder in unbeheizten Räumen. Beschlagene Fenster, Spiegel sind immer ein Zeichen für eine zu hohe Luftfeuchtigkeit. Gemeinsam mit den in der Raumluft ebenfalls vorhandenen Schimmelsporen kann sich so Schimmel bilden. Besonders günstige Untergründe sind in Verbindung mit einer kühlen Wandoberfläche Tapeten und einige Farbaufträge. Der Feuchtigkeitsniederschlag aus der Luft bildet dann den idealen Nährboden für das Schimmelwachstum.

 

  • Wie können Sie Schimmelbildung vermeiden?

 

Richtiges Heizen:
Kippen Sie für das Lüften in den Wintermonaten nicht die Fenster, sondern öffnen Sie für das Stoßlüften die Fensterflügel zur Gänze. Damit sorgen Sie für einen raschen und effektiven Luftaustausch, während die Wände nicht auskühlen können. Das Kippen begünstigt durch das Auskühlen der Fensterlaibung zusätzlich die Schimmelbildung. Weiters geht durch gekippte Fenster immer Wärme verloren.

Keine Verkleidungen oder Vorhänge vor den Heizkörpern: Dadurch reduzieren Sie die Heizleistung um bis zu 30 Prozent!

Kein vollständiges Abschalten der Heizung während der Nachtstunden oder während Abwesenheiten: Damit vermeiden Sie eine Abkühlung der Wände und eine warme und trockene Wand erhält ihre Wäremedämmfunktion. Weiters können in Einzelfällen gänzllich abgeschaltene Heizkörperventile die Wärmezirkulation erheblich beeinträchtigen und eine Beheizung von Nebenräumen verhindern.

Ideale Raumtemperaturen in Ihrer Wohnung
In den Wohnräumen sind 22 Grad ausreichend, in Küche und Schlafzimmer werden von ExpertInnen 20 Grad empfohlen. Im Badezimmer sollte auf Grund der höheren Luftfeuchtigkeit eine Temperatur von 24 Grad erreicht werden.

 

Richtiges Lüften:

Beim Lüften passiert eines: Es erfolgt der Austausch von feuchter, warmer Luft durch trockene, kühle Luft. Warme Luft kann Feuchtigkeit leichter aufnehmen, sodass regelmäßiges Lüften unverzichtbar ist. Je größer der Unterschied zwischen den Lufttemperaturen im Innen und Außenbereich ist, umso schneller erfolgt der Luftaustausch, umso kürzer muss man lüften.

Tips für richtiges Lüften:


Querlüften: Damit wird die gesamte Luftmenge in der Wohnung getauscht. Mehrmaliges, kurzes Querlüften (5 bis 10 Minuten) mindestens zwei Mal täglich gewährleistet eine  gut gelüftete Wohnung

 

Badezimmer und Schlafzimmer: Wussten Sie, dass ein Mensch täglich 24.000 mal atmet? Dabei werden bis zu 15 Kubikmeter Luft bewegt. Das ist ein Raum mit einer Seitenlänge von rund 2,5 Metern. Da beim Atmen auch feuchte Luft ausgestoßen wird, ist es besonders wichtig, das Schlafzimmer  sorgfältig zu lüften. Im Badezimmer entsteht immer durch Baden oder Duschen Wasserdampf, der über das Fenster oder die Entlüftung entweichen soll. Entweicht diese feuchte Lift in andere kühlere Wohnräume, bildet sich dort Kondensat und feuchte Stellen. Halten Sie deshalb ihre Badezimmertüre geschlossen.

 

Mit einem im Handel erhältlichen Hygrometer können Sie den Feuchtigkeitsgehalt ihrer Raumluft am besten im Auge behalten.