Über uns

Leitbild

Als modernes Dienstleistungsunternehmen setzt sich die GWG für die zeitgemäße Errichtung, Erhaltung, Verwaltung und Verbesserung von Wohnanlagen ein. Ihre Effizienz gewinnt sie dabei durch langjährige Erfahrung im Wohnungswesen sowie durch die Kooperationen mit innovativen und leistungsstarken Partnern. Eingebunden in das Netzwerk der Unternehmensgruppe der Stadt Linz, trägt die GWG im Sinne einer gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft nachhaltig zur Sicherung und Verbesserung der Lebensqualität in Linz bei.

Stärken, Erfolge und Ziele

Mit rund 19.500 Wohnungen ist die GWG die größte Wohnungsanbieterin in Linz.
Als gemeinnütziges Unternehmen zeichnet sich die GWG durch Wirtschaftlichkeit, Zweckmäßigkeit und Sparsamkeit aus.
Mit einer verantwortungsbewussten sozial ausgewogenen Mietzins- und Besiedelungsstrategie ist die GWG ein Garant für Nachhaltigkeit und soziale Sicherheit.

Modernität, Nachhaltigkeit und Sicherheit

Attraktives und leistbares Wohnen ist der GWG ein wichtiges Anliegen. Mit modernen Bauprojekten und Wohnumfeldverbesserungen bei – Gebäudemodernisierungen verwirklicht sie diese Anliegen und prägt zahlreiche Stadtteile von Linz.
Die GWG verwendet zeitgemäße Qualitätsstandards und setzt auf einen verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen durch den Einsatz neuer Technologien.
Mit den auf die Bedürfnisse von Bewohnerinnen und Bewohnern abgestimmten Wohnanlagen setzt die GWG auch im Sozialbereich Impulse.

Service, Dynamik und Kompetenz

Der Servicegedanke im Unternehmen endet nicht bei der kompetenten Beratung in der GWG, sondern erstreckt sich auch auf die persönliche Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner in den Wohnanlagen.
Die GWG ist offen gegenüber Veränderungen und passt die von den KundInnen erwarteten Dienstleistungen kontinuierlich an.
Kompetente Umsetzung und verantwortungsvoller Umgang mit den Anliegen der Bewohnerinnen und Bewohner stärken das Vertrauen in das Unternehmen.

Zusammenarbeit, Flexibilität und Motivation

Teamorientiertes Handeln ist die Grundlage für ein erfolgreiches Zusammenarbeiten.
Offenheit, Akzeptanz und respektvoller Umgang miteinander sind Werte, die das Betriebsklima innerhalb der GWG prägen.
Praxisorientierte Schulungsprogramme und die Förderung von Aus- und Weiterbildung sichern die Kompetenz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und fördern Motivation und flexibles Arbeiten.

Coporate Governance Kodex

Die GWG bekennt sich uneingeschränkt zum Corporate Governance Kodex für gemeinnützige Bauvereinigungen.
Den vollständigen Kodex finden Sie auf der Website des Verbandes der gemeinnützigen Bauvereinigungen – Revisionsverband:

GBV Verband Corporate Governance

Corporate Governance Kodex

GWG-Wissenswertes

Die GWG ist stolz darauf, von der WKO–Oberösterreich, nach erfolgter Überprüfung wieder die

 

i n e o – Auszeichnung vorbildlicher Lehrbetrieb“

 

für den Zeitraum 2021 – 2024 erhalten zu haben.

INEO-Auszeichnung

 

Diese Auszeichnung ist ein Gütesiegel für den Lehrbetrieb und steht für Innovation, Nachhaltigkeit, Engagement und Orientierung.

Unseren Lehrlingen die bestmögliche Ausbildung zu übermitteln ist uns ein sehr großes Anliegen.

Die Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft der Stadt Linz (GWG) ist mit rund 20.000 Wohnungen der größte Wohnungsanbieter in der Landeshauptstadt Linz. Ihre Leitlinien sind Modernität, Nachhaltigkeit und Innovation. Das Verantwortungsbewusstsein für historische Bauten ist Teil davon. Neun Gebäudeensembles, die von Curt Kühne konzipiert, geplant oder erbaut wurden, sind in ihrem Besitz. Sie zeichnen sich alle durch eine unverwechselbare architektonische Formensprache aus: Der sogenannte „Dametzhof“ (Hyrtlstraße / Körnerstraße / Reischekstraße), Franckstraße 50-66 bzw. 72-76, Füchselstraße 21-23, Garnisonstraße 27-49, Gruberstraße 66-78, Hittmairstraße 16-66, Pestalozzistraße 84a-86a, Unionstraße 50-70 und Wimhölzelstraße 17-37.

Es gibt wenige Menschen, die eine Stadt so prägen konnten, wie Curt Kühne die Stadt Linz. 1915 wird das deutsche Multitalent Stadtbaudirektor in der oberösterreichischen Landeshauptstadt. Er zeigt bald unbändige Kreativität als Architekt, Stadtplaner und Städtebauer. Bei zahlreichen Eingemeindungen kann er auf seine Erfahrungen als Bauvorsteher von Charlottenburg zurückgreifen. Und seine Ideen prägen den Flächenwidmungsplan für Linz von 1934, den ersten in ganz Oberösterreich. Die Nationalsozialisten entfernen ihn von seiner Führungsposition. Doch Bürgermeister Koref macht ihn nach dem Krieg bis 1948 zum Sonderbeauftragten, auch für den Wiederaufbau.
Curt Kühne kann weit über zwanzig Bauvorhaben mit unverwechselbarer Handschrift in Linz realisieren. Als Beispiele seien angeführt: Volksküche (heute Architekturforum am Herbert-Bayer-Platz), Volkshaus Franckviertel, Fleischmarkthalle, Diesterwegschule, Parkbad.
 
Kühne wird 1883 im thüringischen Zeulenroda geboren. Da ahnt niemand, dass brutale gesellschaftliche Umbrüche Kühnes Werdegang begleiten werden. Sein Leben führt von einem Kaiserreich in das andere, er erlebt die 1. Republik und die Errichtung des faschistischen Ständestaates, den Nationalsozialismus und Zweiten Weltkrieg und schließlich die Zweite Republik. Curt Kühne verstirbt am 25. August 1963 und wird am Urnenhain in Urfahr bestattet. 

 

Der Dametzhof ist eine viergeschoßige Wohnhausanlage, die Kurt Cühne in einer expressiven Formensprache realisierte. Seien es die risalitartig vortretenden Eckteile, die – auch farblich expressiven – hervorgehobenen Klinker in der Sockelzone und den Stiegenhausachsen oder die spitzwinkeligen, vorkragenden Erker. (vgl. „Dehio Linz“, S. 444, 2009)

Dametzhof

© Carina Nimmervoll

Die Wohnanlage Wimhölzel-Hinterland steht für fortschrittliches Wohnen im städtischen Umfeld. Der Schwung des Mitteltrakts definiert die Großform. Erker, Putzfelder, Gaupen und hohe Giebel modulieren diese im Detail. Eine Durchfahrt mit drei Portalen orientiert sich an einer projektierten Allee, die nie realisiert wurde. (vgl. „Architektur in Linz 1900-2011“, S.63, 2012)

 

© Carina Nimmervoll


Auf den Kaufleitnergründen zwischen Garnisonstraße und Plankstraße errichtete Curt Kühne eine mächtige viergeschoßige Wohnhausanlage. Ihre versetzte Anordnung lässt halboffene Innenhöfe entstehen, die durch hohe Mauern mit expressiven spitzbogigen Durchfahrten teilweise umschlossen sind. (vgl. „Dehio Linz“, S. 365, 2009)

© Carina Nimmervoll


Die viergeschoßige Wohnhausanlage Gruberstraße 66-78 präsentiert sich im Stil der Neuen Sachlichkeit. Die einzelnen Gebäude umschließen einen mächtigen Hof, wie in einer wehrhaften Burg. Expressive Erker, Mauervorsprünge und Giebelabschlüsse strukturieren die Anlage um zwei schmale Durchfahrten. (vgl. „Dehio Linz“, S. 404, 2009)

© Carina Nimmervoll


Eine mächtige Gebäudefront der Hittmairstraße 16-66 reicht von der Ing. Stern Straße bis knapp vor die Franckstraße und umfasst 24 Hausnummern. Die vorspringenden Stiegenhausrisalite schließen mit markanten Rundfenstern ab. Die Gebäude sind Teil eines Gevierts aus mehreren Bauetappen, das Ing.-Stern-, Wimhölzel-, Franck- und Hittmairstraße umschließt. (vgl. u.a. „Dehio Linz“, S. 378, 2009)

 

© Carina Nimmervoll


Die Wohnhausanlage Franckstraße 72-76 folgt 1928 den nur ein Jahr früher entstandenen Häusern Franckstraße 50-66. Curt Kühne gestaltete dreigeschossige Einzelhäusern, die sich zu einem unverwechselbaren Ensemble fügen. Klinker, Kreis, Spitzbogen sind – meist auch farblich – kräftige Gestaltungsmittel. (vgl. u.a. stadtgeschichte.linz.at)

© Carina Nimmervoll


Die zwei Häuser Füchselstraße 21 und 23 standen ursprünglich einzeln und waren Teil einer ehemals größeren Arbeiterhäuserkolonie. Heute sind sie mit einem Gang zum Mutter-Kind-Haus der Stadt Linz verbunden. An den zweigeschoßigen Bauten sind expressionistische Fassadendetails wie Ziegeldekor und an die Ecken gerückte Fenster zu entdecken. (vgl. u.a. stadtgeschichte.linz.at)

© Carina Nimmervoll


Ein bisschen eingezwängt zwischen der Unionstraße und dem riesigen Areal des Hauptbahnhofes liegt die lang gestreckte viergeschoßige Wohnhausanlage Unionstraße 50-70 im Stil der neuen Sachlichkeit. Über den Vorplatz sind die innenhofartigen Rückseiten zu erreichen. Die Fassaden sind stark strukturiert mit Klinkerziegeln und gezackten Erkern. (vgl. u.a. „Dehio Linz“, S. 437, 2009)

© Carina Nimmervoll

 

Wahrscheinlich nach Plänen von Curt Kühne errichtete Hans Feichtlbauer einen dreigeschoßigen Mitteltrakt, der mit den zweigeschoßigen Seitentrakten regelrecht verzahnt ist (Pestalozzistraße 84a, 86 und 86a). Sockel und Portal- bzw. Stiegenhausvorsprünge sind durch Klinkerziegel akzentuiert. (vgl. dewiki.de; Rita Aichinger – Arbeitersiedlung Sintstraße in Linz, TU Wien, 2019; „Dehio Linz“, S. 423, 2009)

© Carina Nimmervoll

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GRin Mag.a Claudia Hahn
GRin Claudia Hahn AR

Schriftführerin

GRin Erika Wundsam
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Karin Wegscheider AR

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GR Wolfgang Steiger AR

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mag. Christoph Khinast AR

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Mag. Klaus Guldner BRV

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Sabrina Freudenthaler

Angestellte und ArbeiterInnen

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(vom Betriebsrat entsandt)
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(vom Betriebsrat entsandt)
Helga Pölz HB-BR

HausbesorgerInnen und HausbetreuerInnen

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(vom Betriebsrat entsandt)
Silvia Knollmair HB-BR